
Glück Auf, Karl-Peter Wirth! Ob als Ortsvorsteher, Stadtverordneter oder in der SPD – immer setzt sich Karl-Peter Wirth couragiert für seine Mitmenschen ein. Die Weilburger Sozialdemokraten gratulierem ihm zu seinem 60. Geburstag!

Glück Auf, Karl-Peter Wirth! Ob als Ortsvorsteher, Stadtverordneter oder in der SPD – immer setzt sich Karl-Peter Wirth couragiert für seine Mitmenschen ein. Die Weilburger Sozialdemokraten gratulierem ihm zu seinem 60. Geburstag!
Das politische Engagement ist dem am 11. Oktober 1954 geborenen Karl-Peter Wirth wahrlich in die Wiege gelegt worden. Der Vater Gerhard Wirth: Ein engagierter IG-Metaller und Sozialdemokrat. Und auch sein Urgroßvater August Dienst war in Odersbach mit der Aussage „Lang lebe Rosa Luxemburg“ bekannt.

Früh macht auch Karl-Peter Wirth erste politische Gehversuche: Als Vize-Chef der „Sozialistischen Aktionsgemeinschaft Odersbach“, einer unabhängigen linken Gruppe zu Beginn der 1970er Jahre. Bereits 1971 ist Karl-Peter Wirth dann in „seine“ SPD eingetreten und hat sich dort über Jahrzehnte engagiert, so war er Vorsitzender des Ortsbezirks Odersbach und des Ortsvereins Weilburg.
Wilde Zeiten in Frankfurt
Zusammen mit seiner Frau Birgit hat es den Sozialpädagogen Karl-Peter Wirth beruflich zunächst nach Frankfurt verschlagen. Seine Arbeit in den dortigen Jugendzentren war – gerade in den rebellischen und wilden 1980ern – eine spannende Aufgabe. In den 90er Jahren ging der Weg der Familie Wirth zurück nach Odersbach, wo Sohn Florian aufwuchs. Bis 2013 hat Karl-Peter Wirth in der Kreisverwaltung die Fachaufsicht für die Kindertagesstätten im Landkreis Limburg-Weilburg geleitet.
Und trotzt Vorruhestand bleibt er auch weiterhin beruflich aktiv – als Geschäftsführer des Weilburger Familienbüros, einer Kooperation der Stadt mit dem Deutschen Kinderschutzbund. Als ehrenamtlicher Richter wirkt er am Verwaltungsgericht in Wiesbaden. Sportlich sind die Hobbys von Karl-Peter Wirth: Er ist passionierter Marathonläufer, war lange als Jugendbetreuer im Fussball aktiv. Und sein Herz schlägt für die Frankfurter Eintracht.
Ortsvorsteher aus Leidenschaft
Zum kommunalpolitischen Engagement kommt Karl-Peter Wirth eher zufällig: 2001 steht er auf einem der so genannten „aussichtslosen“ Plätze, doch die Wähler und das neue Wahlrecht katapultieren Wirth in die Weilburger Stadtverordnetenversammlung, der er seitdem angehört. Von 2006 bis 2011 leitet er dort den Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales. Seit der letzten Kommunalwahl ist er als Odersbacher Ortsvorsteher aktiv.

Vor dieser Aufgabe hatte Wirth anfangs großen Respekt, sind es doch die Ortsvorsteher, die im Falle von Konflikten als Erste im Schussfeld stehen. Doch mittlerweile hat er seine Leidenschaft für diese Funktion entdeckt: „Noch schöner als Papst“ sei das Amt des Odersbacher Ortsvorsteher meint Karl-Peter Wirth heute. (cr)