In der Nähe des Landtores in Weilburg wurden Millionen für ein Parkhaus fehl investiert. Das Parkhaus am Landtor in Weilburg wird weiter die Politik beschäftigen. Nachdem der Bund der Steuerzahler das Projekt als millionenschwere Fehlinvestition in sein Schwarzbuch aufgenommen hat, treten jetzt Vandalismussschäden in beträchtlicher Höhe auf. Auslöser sind Jugendliche, die dort nachts unterwegs sind und zeitweise rauschende Feste in der städtischen Immobilie feiern. Die Stadt will darauf mit Videokameras reagieren.
Der Weilburger SPD-Vorsitzende Karl-Peter Wirth weist auf die gesellschaftlichen Ursachen des Vandalismus hin. Nach seiner Ansicht ist die Videoüberwachung in der meist leer stehenden Millioneninvestition „Parkdeck am Landtor“ nicht der allein richtige Weg zur Verhinderung der gewalttätigen Aktionen. Die Ursachen müssen viel stärker in den Fokus geraten, denn erforderlich ist ein Wechselspiel zwischen überwachenden, unterstützenden und sozialtherapeutischen Maßnahmen für die Jugendlichen. Nur so ist eine langfristige Lösung möglich. Vielleicht sind so kurzfristige Aktionen, insbesondere jugendlicher Täter zu verhindern, die Wurzel der Taten indes gehen diese Überwachung nicht an. Diese sind viel facettenreicher. So Karl-Peter Wirth in einer Presseerklärung der SPD-Weilburg.