Von Links: Simone Löw, Richard Grün und Monika Orgel wollen für Ahausen in das Stadtparlament einziehen Die SPD aus Ahausen will mit einer starken Mannschaft in das Stadtparlament einziehen. In einer Mitgliederversammlung wurden jetzt Simone Löw, Monika Orgel und Richard Grün für die SPD-Stadtverordnetenliste nominiert.
Alle drei können dabei reiche Erfahrungen einbringen, die für Ahausen und die gesamte Stadt Weilburg wichtig sind. Der Stadtteil Ahausen profitiert sehr von der Nähe zur Kernstadt.
Ein Beispiel ist das neue Bürgerhaus, welches auch für Veranstaltungen aus umliegenden Orten genutzt wird. Doch auch die eigene Nachfrage ist groß. Tischtennis, Turn- und Tanzgruppen nutzen das Haus. Richard Grün hofft denn auch auf die Fertigstellung eines kleinen Geräteanbaus, für den die Fundamente schon beim Bau hergestellt wurden. Auch eine Speisegaststätte am Ortseingang in idyllischer Lahntallage ziehe zahlreiche Kunden aus Löhnberg und Weilburg an. Das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus mit seiner Nutzung als Kindergarten für die regionale Wirtschaft hat eine gute Verwendung. Gesangverein, Heimatverein, die beiden Kirchen und die örtliche Jugend nutzen das Gebäude ausgesprochen intensiv. Kritisiert wurde die fehlende Einschaltung des Ortsbeirates bei der Vertragsverlängerung für die Kindergartennutzung.
Im Ortskern ist die demografische Entwicklung spürbar
Spannend ist in Ahausen nach Einschätzung der örtlichen SPD die bauliche Entwicklung. Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung sind hier bereits voll erkennbar. Im Ortskern gibt es einige verwahrloste Hofreiten, vorwiegend durch neue Eigentümer, die sich hier erst kürzlich eingekauft haben. Ein Zustand der nicht gut für das Image des Ortes ist und weitere Interessenten und Investoren abhält. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf für die Stadt in den nächsten Jahren, so Simone Löw und Monika Orgel.
Beim Neubaugebiet verläuft der Verkauf der Bauplätze nur sehr schleppend. Offensichtlich wurde hier der Bedarf seinerzeit falsch prognostiziert. Hohe Preise und ein unwirtschaftlicher Zuschnitt sind eine der Ursachen, vermutet Richard Grün. Die Stadt muss mit einer aktiven Preisgestaltung wieder eine größere Nachfrage anregen fordern deswegen die Sozialdemokraten.
Ein Schwerpunkt der örtlichen Arbeit gilt der dörflichen Jugend, die im ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus einen Treffpunkt hat, der ohne größere Störungen funktioniere, erläutert Monika Orgel. Der neue städtische Jugendpfleger und das im Aufbau befindliche Jugendparlament sind hier eine Chance, die auch für Ahausen genutzt werden soll. (bk)