Fragen nach dem richtigen Weg und zur Stadtentwicklung gab es beim SPD-Infostand mit Bruno Götz und Jacqueline Würz Herbstlicher Sonnenschein, viele Touristen und interessante Gespräche – das war der Infostand der Weilburger SPD am ersten Samstag im Oktober.
Die Routine eines erfahrenen Stadtführers
Dabei entwickelte sich der rote Sonnenschirm zu einem städtischen Auskunftsbüro, denn Weilburg war voller Touristen. Da waren Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, die nach dem Weg fragten und Orientierung suchten. Der städtische Schilderwald gab hier wenig Hilfe, denn die Vielfalt, groß und klein und unterschiedliche Standorte, führte bei vielen Passanten zur Verwirrung. Mit der Routine eines erfahrenen Stadtführers brachte der Erste Stadtrat Bruno Götz alle Gäste der Stadt auf den richtigen Weg.
Auch ein weiteres Ärgernis war zu beobachten. Der Busparkplatz in der Nähe des Denkmals wurde von eiligen und frechen Autofahrern als Parkplatz genutzt. Zu Recht beschwerten sich deswegen zwei städtische Gästeführerinnen, die auf Reisegruppen warteten bei dem Ersten Stadtrat und forderten Aktivitäten des Ordnungsamtes. Ein Thema, welches bei der nächsten Magistratssitzung angesprochen werden soll.
Mehr Investitionen für die Altstadt
Ein bunter Themen-Mix zur Stadtentwicklung wurde den SPD Kommunalpolitikern vorgetragen. Kritische Stimmen zur Parksituation und zur Besucherlenkung, weil das Parkhaus leer, die Straßenränder und auch die Neugasse, voll geparkt waren. Wenig Lob gab es für das zurück liegende Bierfest, welches nicht bei allen Bewohnern der Stadt Begeisterung auslöste. Schließlich gab es noch Diskussionen zur Entwicklung der Altstadt, denn auch hier sind in Zukunft hohe Innvetitionen erforderlich, doch die Investoren, auch aus dem heimischen Raum, halten sich sehr zurück.
So lieferte der Infostand anregende Gespräche und wichtige Erkenntnisse für die kommunale Arbeit in Weilburg – eine interessante Lehrstunde für die Stadtpolitik. (bk)