
Irmgard und Erhard Olschewski mit Joachim, Warlies (li) und Walter Frank (re)
Am Sonntag, dem 5. Februar 2012, feierte Erhard Olschewski in Wirges im Westerwald seinen 80. Geburtstag.

Am Sonntag, dem 5. Februar 2012, feierte Erhard Olschewski in Wirges im Westerwald seinen 80. Geburtstag.
Eine Delegation der Weilburger Sozialdemokraten mit Stadtverordnetenvorsteher Walter Frank, dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Joachim Warlies und dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Hartmut Bock überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche der Weilburger SPD. Walter Frank übermittelte außerdem die Glückwünsche der Stadt Weilburg und ihrer Bürgerschaft.
Der aus Westfalen stammende Erhard Olschewski war zwölf Jahre, von 1981 bis 1993 Rathauschef in Weilburg. In seiner Amtszeit hat er die Entwicklung Weilburgs entscheidend vorangetrieben. Zu seinen herausragenden Leistungen zählen die Sanierung der städtischen Finanzen, der Startschuss für die Altstadtsanierung und die Umgestaltung des Marktplatzes. Der Bau der Kläranlage an der Guntersau, Millioneninvestitionen für die die Abwasserbeseitigung sowie die Verkleinerung des Abwasserverbandes Weilburg gehören zu seinen großen Leistungen.
Moderne Organisationsstruktur
Unter seiner Regie entstand auch eine moderne Organisationsstruktur der städtischen Verwaltung mit der Umstrukturierung der Stadtwerke zu einer GmbH und der Gründung der Fremdenverkehrs-Marketing-GmbH.
Auch der Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Bau einer zweiten Lahnbrücke als Voraussetzung für die Teilortsumgehung und die Entlastung der Innenstadt fällt in seine Amtszeit.
Die Weilburger Bürger haben diese Leistungen Erhard Olschewskis und seinen Einsatz im Amt stets anerkannt, den Weilburger Sozialdemokraten wurde dies durch gute Wahlergebnisse honoriert. So erzielte die SPD bei der Kommunalwahl 1989 ein bis heute nicht mehr erreichtes "Traumergebnis", das nicht zufällig in Olschewskis Amtszeit fällt: Sie gewann mit 19 Mandaten nicht nur die absolute Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, sondern auch mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen!
Ein Beitrag von Joachim Warlies, Weilburg