
Hartmut Bock
Das Fehlen eines Ausländerbeirates in den kommenden fünf Jahren ist kein Weltuntergang.

Das Fehlen eines Ausländerbeirates in den kommenden fünf Jahren ist kein Weltuntergang.
So sieht der SPD-Fraktionsvorsitzende Hartmut Bock die jüngste Entwicklung, mit dem zu spät eingereichten Wahlvorschlag, der dann auch von dem Wahlausschuss abgelehnt wurde. In einer von der SPD-Weilburg herausgegebenen Presseerklärung wird auch die Suche nach den Ursachen als nicht hilfreich eingeschätzt, weil alle Fristen zwischenzeitlich abgelaufen sind. Sicherlich hätte ein früher Kontakt zum städtischen Wahlamt weiter geholfen, weil hier Fachpersonal mit Rat und Tat zur Beratung bereit steht.
Hartmut Bock nimmt auch seinen Parteifreund Mustafa Yüce in Schutz, der keine Verantwortung trage und allenfalls am Rande beratend bei der Listenaufstellung mitgewirkt hat. Es gilt, den Blick in die Zukunft zu richten, um das Zusammenleben aller in Weilburg lebenden Menschen besser zu organisieren, egal welche Herkunft oder Nationalität vorliegt.
Ein Integrationsbeirat für Weilburg?
Eine solche Aufgabe kann nach Ansicht der SPD ein „Integrationsbeirat“ übernehmen, bei dem möglichst viele freiwillig mitarbeiten können. Eine vorausgehende Wahl ist hier nicht erforderlich, weil es sich um eine Gesprächsrunde auf informeller Ebene handelt, die keine Beschlüsse fasst und gegenüber den städtischen Gremien eine beratende Funktion hat. In der ersten Stufe entsteht dabei ein regelmäßiger Austausch über die Bedürfnisse und Probleme der Integration von Zuwanderern innerhalb der Stadt Weilburg.
Den vollen Text der Pressemitteilung lesen Sie hier. (bk)