Hallo Hessen

Veröffentlicht am 08.03.2018 in Landespolitik

Am 10. März in Löhnberg-Niedershausen. Thorsten Schäfer-Gümbel, der Chef der SPD-Hessen

Thorsten Schäfer-Gümbel kommt nach Löhnberg

Der hessische SPD-Chef und Bundes-Vize tanzt im Moment auf vielen Hochzeiten. In Berlin ist er dabei, in Wiesbaden sowieso und im Hessenland ist er an vielen Orten, um über die Ziele der SPD für die anstehende Landtagswahl zu informieren. Am kommenden Samstag, dem 10. März 2018 ist er beim Neujahrsempfang in Löhnberg-Niedershausen, zu dem die dortigen Sozialdemokraten und der Vorsitzende Dr. Frank Schmidt. um 14:00 Uhr ins Gasthaus "Zum Westerwald" eingeladen haben.

Erst kürzlich war er in Weilburg beim politischen Aschermittwoch und hat kräftig die Werbetrommel für die große Koalition geschlagen. Das Thema ist jetzt vorbei und in Berlin wird gearbeitet und regiert. Das nächste große Ziel ist das Bundesland Hessen, denn hier wird am 28. Oktober ein neuer Landtag gewählt und dabei will die SPD die Nase vorn haben, mit einem Ministerpräsidenten Thorsten Schäfer-Gümbel. Ein gewaltiges Stück Arbeit liegt noch vor den Aktiven der SPD, doch die Zeichen stehen gut, denn nach dem Mitgliederentscheid ist die Partei hoch motiviert und hat gute Chancen, die grün-schwarze Regierung in Wiesbaden abzulösen.

 

Attraktives Politikangebot

Wichtig ist dafür ein attraktives Politikangebot, denn nicht überall gibt es Sonnenschein in Hessen. Wir beobachten, wie sich derzeit das Rhein-Main-Gebiet mit neuen Einwohnern vollsaugt. Frankfurt wächst jedes Jahr um knapp 15.000 Einwohner und jetzt soll ein neuer Stadtteil für 30.000 Menschen entstehen. Gleichzeitig fehlen Wohnungen und die Mieten sind für viele Menschen unbezahlbar. Gesund ist diese Entwicklung nicht, denn der dortige Zuwachs kommt nicht etwa aus Übersee oder aus dem Nahen Osten. Es sind Menschen aus dem Umland, dem Hundsrück, dem Taunus, der Rhön oder dem Odenwald, die in der Nähe ihres Arbeitsplatzes auch wohnen wollen. Dieser Trend muss gestoppt werden und hier ist die SPD gefordert, die dezentralen Strukturen im Lande zu stärken. Geld für Kommunen und ein dickes Breitbandkabel reichen dafür nicht aus. Qualifizierte Arbeitsplätze müssen her, damit gut ausgebildete Facharbeiter und junge Akademiker einen Job bekommen. Nur so entsteht eine Bleibeperspektive in der Fläche. Ein gutes Kitaangebot ist hilfreich, am besten kostenfrei wie in Löhnberg, doch gebraucht wird dazu ein Arbeitsplatz.

Frauen im ländlichen Raum

Gerade junge und gut ausgebildete Frauen sind hiervon betroffen, weil Beruf und Familie gemeinsam funktionieren müssen. Doch ohne Jobs geht das nicht. Interessant eine Zahl, die kürzlich den Stadtverordneten in Weilburg präsentiert wurde. 1000 Frauen haben in Frankfurt im Jahre 2016 12,2 Kinder bekommen, in Weilburg lag der Wert bei 6,7 Kindern. Klar, alles nur Statistik, doch die Zahl zeigt deutlich, wo junge Frauen ihre Zukunft suchen und gleichzeitig Kinder zur Welt bringen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung informiert

Wer sich für das Thema interessiert, kann an einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehmen, die am 14. März 2018 in Runkel im Landhaus Schaaf in der Oberstraße 15 ab 18 Uhr stattfindet. Ein kompetentes Podium informiert über „Soziale Orte – die Zukunft im ländlichen Raum“ (bk)


Mehr Infos:

 
 

MdL Tobias Eckert