Lob und Anerkennung. Eine Urkunde mit Ehrennadel wurde von Helmut Jung (re) an Manfred Leuning überreicht
Die Ehrung von Manfred Leuning für seine vierzigjährige SPD-Mitgliedschaft und die Arbeit der SPD in Drommershausen und im Stadtparlament standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der SPD in Drommershausen.
Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung würdigte die Verdienste.
Von 1981 bis heute war der Jubilar in den Gremien der Stadt, im Stadtparlament, in Ausschüssen und Kommissionen und im Ortsbeirat an unterschiedlichen Stellen aktiv. Dazu noch die Arbeit im Kirchenvorstand und in der örtlichen SPD. Menschen wie er, werden gebraucht, denn entscheidend sind die, die vor Ort anpacken, so Helmut Jung. Durch seine Tätigkeit im Stadtparlament sei es gelungen, in den achtziger Jahren den Kindergarten im Dorf zu erhalten oder aktuell die Sanierung der Turnhalle zu erreichen, denn Sitz und Stimme im Stadtparlament sind wichtig für einen kleinen Ort, ergänzte Hartmut Bock, der örtliche SPD-Vorsitzende.
Auf dem richtigen Weg
Drommershausen sei auch Dank der SPD-Aktivitäten auf dem richtigen Weg. In Zeiten knapper Kassen wurde hier früh auf Eigeninitiative und Eigenleistung gesetzt. Denn nur so sei die dörfliche Entwicklung zu sichern. Der Freiwilligentag, die sparsame und wirtschaftliche Sanierung der Turnhalle und auch das Engagement der Vereine sei ein Beleg dafür, erklärte Hartmut Bock in seinem Jahresbericht. Die Arbeit von Ortsvorsteher Jochen Janz werde deswegen auch weiterhin unterstützt. Ein großes Lob, auch von dem anwesenden Kreisbeigeordneten Helmut Jung gab es für Thorsten Krämer und Michael Schmidt für die professionelle Vorbereitung des Freiwilligentages, der beispielhaft ist, bei dem viel gearbeitet wird, der aber auch große Begeisterung auslöst.
Stadtpolitik: Schutzschirm und Neuverschuldung passen nicht zusammen
Zur Stadtpolitik erläuterte Hartmut Bock, warum er dem diesjährigen Haushalt nicht zugestimmt habe. Der Beitritt zum kommunalen Schutzschirm, mit zehn Millionen Euro Schuldenentlastung für die Stadt, gleichzeitig die drastische Erhöhung von Steuern und Gebühren und eine weitere neue Schuldenaufnahme, das passt alles nicht zusammen. Wenn die Stadt ab 2015 jährlich eine viertel Million Euro Schulden tilgen will, dann brauchen wir knapp 90 Jahre, bis alles zurück gezahlt ist. Eine Dimension, die in der aktuellen Diskussion immer unterdrückt wird. Für die Bewohner in Weilburg müssen die Kosten der Stadt auch bezahlbar bleiben, so Hartmut Bock. (bk)