
Heinz-Werner Koch und Ingrid Radkovsky präsentieren fünf Mal Helmut Jung
Landratswahlkampf und Stadtpolitik standen im Mittelpunkt des Infostandes der SPD in Weilburg.

Landratswahlkampf und Stadtpolitik standen im Mittelpunkt des Infostandes der SPD in Weilburg.
Ein Dankeschön für die Weilburger SPD
Die Weilburger Sozialdemokraten haben den Tag vor der Landratswahl genutzt, um noch einmal kräftig für Helmut Jung zu mobilisieren. Mit einem Infostand in der Innenstadt, Traubenzucker aus der Aktion „Neuer Schwung mit Helmut Jung“ und mit der Sonderausgabe der ZEITUNG FÜR WEILBURG wurden Passanten angesprochen und auf die Landratswahl hingewiesen. Mit dabei waren der Erste Stadtrat Bruno Götz, der Kernstadt-SPD-Vorsitzende Heinz-Werner Koch, Ingrid Radkovsky und Hartmut Bock.
Helmut Jung zeigte sich mit dem Weilburger Engagement sehr zufrieden. Plakatierung, Infostände, Öffentlichkeitstermine und eine Sonderausgabe der SPD-Zeitung zur Landratswahl – dies alles hat nach seiner Einschätzung zur Information und zur Mobilisierung beigetragen. Dafür, so Helmut Jung, haben die Weilburger Sozialdemokraten ein dickes Dankeschön verdient.
Lebendige Innenstadt
Die Weilburger Innenstadt war an diesem Tag voll mit Besuchern, Kunden und Gästen. Größter Magnet war die Modeschau im Textilhaus Horne, die viele Zuschauer verzeichnete. Auch die Weilburger Bürgergarde schmückte den Marktplatz, weil ein Filmteam Aufnahmen der historischen Innenstadt machte, bei denen natürlich die Gardisten nicht fehlen durften. Die Stadtführer hatten alle Hände voll zu tun und informierten zahlreiche Touristen über die Reize der Stadt. Der strahlende Sonnenschein lockte auch Hochzeitspaare nach Weilburg, die sich hier ihr Ja-Wort gaben. Gefüllt waren auch die vielen Cafés in der Innenstadt. Im „Alten Rathaus“ bediente der Chef selbst um die zahlreichen Wünsche der Gäste auf dem Marktplatz zu bedienen.
Licht und Schatten
Doch es gab auch kritische Stimmen am Infostand. Wie geht es mit der Innenstadt weiter? Wer mietet dien leeren Schlecker-Laden? Kommt ein Ramsch-Discounter in den ehemaligen IHR PLATZ? Werden die letzten Bewohner noch aus der Altstadt vertrieben? Ein Geschäftsmann berichtete über Umsatzrückgänge nach der Schlecker-Schließung. Was macht der angekündigte TEGUT-Markt? Wo kommt er hin? An das Landtor? Oder in die Niedergasse? Dort gibt es doch überhaupt keine Kunden, so wurde sofort die Frage kommentiert.
Insgesamt war es interessant, wie viele Menschen mit Sorgen die Entwicklung der Innenstadt betrachten.
Sicherlich ist manche Sorge unbegründet oder übertrieben. Doch die Sozialdemokraten hörten aufmerksam zu. Und der Erste Stadtrat Bruno Götz wird auch die Themen mit in das Rathaus nehmen, um Lösungen und Perspektiven zu entwickeln. (bk)