Tobias Eckert: Es darf nicht sein, dass ältere Menschen aus Weilburg zur Impfung bis nach Wiesbaden fahren müssen

Veröffentlicht am 09.01.2021 in Landespolitik

Foto (Angelika Achenbach): Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert.

LIMBURG-WEILBURG. Eine umgehende Öffnung des Limburger Covid-19 Impfzentrums und eine Gleichbehandlung des hiesigen ländlichen Raums fordert der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert. Seit Dezember sei die Einrichtung im Gewerbegebiet auf der Dietkircher Höhe durch den Kreis Limburg-Weilburg fertig eingerichtet und man könne vor Ort mit dem Impfen beginnen. Stattdessen soll ab dem 19. Januar in Hessen erst einmal nur an sechs zentralen Standorten geimpft werden, was für Eckert nicht nachvollziehbar ist und seiner Überzeugung nach sofort korrigiert werden muss.

„Manchmal fragt man sich, in welcher Welt die schwarz-grüne Koalition in Wiesbaden lebt. Die Vorstellung, dass über 80jährige Menschen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg bis nach Wiesbaden zur Impfung fahren müssen, ist so weltfremd und unpraktikabel, dass ich mich frage wie man auf eine so abwegige Idee kommen kann. Ich erwarte, dass der ländliche Raum und seine Bewohnerinnen und Bewohner endlich den Stellenwert bekommen der ihnen zusteht. Die Impfzentren in Hessen müssen gemeinsam und einheitlich in Betrieb gehen. Was in Rheinland- Pfalz funktioniert, muss auch in Hessen möglich sein. Leider fehlt es hier offensichtlich aber am politischen Wille der Mehrheit aus CDU und Grünen.“, unterstreicht Eckert.

Der SPD Landtagsabgeordnete erwartet, dass die Impfungen mit mobilen Teams weiterhin flächendeckend fortgeführt werden und dies in der nächsten Phase auch älteren und pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Pflege angeboten wird. „Sollte dies bislang so nicht geplant sein, fordere ich die Landesregierung auf ihre Haltung zu verändern. Es kann und darf nicht sein, dass ältere Menschen aus dem Kreis Limburg-Weilburg nach Wiesbaden oder Gießen fahren müssen, um sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Der ländliche Raum darf bei der Verteilung der Impfstoffe nicht vernachlässigt werden, weshalb ich die Apelle von Landräten und Bürgermeistern aller Couleur ausdrücklich unterstütze, dass man flächendeckend Impfzentren wie in Limburg gemeinsam in Betrieb nehmen muss, statt sich wie jetzt in Hessen nur auf die Ballungsräume zu konzentrieren.“, sagte Eckert. Das Land wäre gut beraten, sich mehr auf die Expertise der engagiert Handelnden vor Ort zu stützen, statt planlos weiter durch die Krise zu schleudern, wie man es in Hessen in vielen Bereichen aktuell erleben müsse.

 
 

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