Die Kommunalwahl – die Medien - und die Weilburger SPD

Veröffentlicht am 26.03.2011 in Ortsverein

Hartmut Bock

„Ende gut – alles gut?“

Ein Beitrag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hartmut Bock.

Ende gut – alles gut?“ Diese Frage kann vermutlich erst am Montag oder Dienstag der nächsten Woche beantwortet werden. Im Blick zurück lässt sich bereits heute ein verstärktes Medieninteresse an der Wahlauseinandersetzung feststellen. Noch nie war das Interesse nach meinen Beobachtungen so groß, wie in diesem Jahr. Ursache ist der verstärkte Wettbewerb auf regionaler Ebene, denn neben dem heimischen Meinungsführer, dem WEILBURGER TAGEBLATT hat sich das noch recht junge Online-Portal WEILBURGER-NACHRICHTEN kräftig eingemischt. Für die Parteien war das gut, für den Wettbewerb auch; doch Auswirkungen auf das Wählerverhalten und die Mobilisierung lassen sich erst nach gründlicher Analyse feststellen.

Ist das Gerechtigkeitsprinzip für alle gut?

Das WEILBURGER TAGEBLATT hat sich dabei sehr stark am Gerechtigkeitsprinzip orientiert. Drei Artikel pro Partei auf Stadt- und auf Kreisebene, so war die Vorgabe. Nach Wertigkeit und journalistischer Qualität wurde nicht gefragt. Gefragt wurde auch nicht nach der Größe der Partei oder Wählergruppe oder nach der Organisationsstärke auf örtlicher Ebene. Dies verschaffte kleinen Gruppierungen einen deutlichen Präsentationsvorteil. Auch die Verteilung der Berichte war auffällig. Mittwoch und Donnerstag dieser Woche dominierten CDU, FDP und Freie Wähler deutlich. Der Zeitungsleser und SPD-Sympathisant hatte den Eindruck „seiner“ Partei, der SPD, sei die Puste ausgegangen.

Der Bürgermeister als Wahlkämpfer

Interessant war auch die Berichterstattung über den wahlkämpfenden Bürgermeister Hans-Peter Schick. Hier gab es beim TAGEBLATT weder Regeln noch Begrenzungen. Rathausberichterstattung pur. Der Bürgermeister hat alle wichtigen und unwichtigen „dienstlichen“ Termine vor die Wahl gelegt und so seinen stabilen Platz in der Presse bekommen.

Neue Wege

Neue Wege hat das Online-Portal WEILBURGER NACHRICHTEN beschritten. Für die Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien gab es die interessante Möglichkeit, sich einem „Kandidatencheck“ zu unterziehen und sich öffentlich zu präsentieren. Eine gute Idee, die auch parteiübergreifend von Vielen genutzt wurde. Auch bei der Berichterstattung gab es keine „Deckelung“, sondern dies Möglichkeit für die Parteien oder Wählergruppen, die eigenen Aktivitäten umfassend darzustellen. Dabei wurden die Presseinformationen in der Regel textgleich übernommen. Die Weilburger Sozialdemokraten haben diese Chance genutzt und eine Reihe von Informationen platziert.

Ein Dankeschön an die Medien

Nach Einschätzung der Weilburger Sozialdemokraten haben alle beteiligten Medien im heimischen Raum ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön verdient. Information und Mobilisierung der Wähler ist eine wichtige Aufgabe, sie stärkt die Demokratie auf kommunaler Ebene und fördert das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für die eigene Stadt und Gemeinde.

 
 

Unser Landtagsabgeordneter Tobias Eckert

 

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