
Mit Walter Frank an der Spitze waren auch die Weilburger Sozialdemokraten gut beim Grenzgang vertreten.
"Weilburg und Braunfels haben zusammen rund 24.000 Einwohner. Stellen Sie sich vor, die Städte werden zusammengelegt.

"Weilburg und Braunfels haben zusammen rund 24.000 Einwohner. Stellen Sie sich vor, die Städte werden zusammengelegt.
Was könnte da ein Geld eingespart werden. Ein Bürgermeister weniger. Eine hocheffiziente Verwaltung. Leistungsstarke Stadtwerke. Günstigere Steuern und Gebühren. Gemeinsame Ansiedlungspolitik für Unternehmen. Dynamische touristische Entwicklung ..... Und. Und. Und."
Alles Träume und Spinnereien?
Ja und nein. Bei dem gemeinsamen Grenzgang der Stadtparlamente zwischen den Jahren gab es dazu vieldeutige Anmerkungen der beiden Parlamentspräsidenten Bernd Liebtrau (Braunfels) und Walter Frank (Weilburg). Gesucht wird nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame und das Verbindende der beiden Städte, so die beiden Stadtverordnetenvorsteher unisono. Ein Anfang für ein "MEHR" an Gemeinsamkeiten war damit gemacht. Wir werden sehen, wo die Reise hingeht.
Eine gelungene Veranstaltung
Doch wir wollen die Visionen nicht überstrapazieren. Zurück zum Grenzgang. Eine gelungene Veranstaltung. Fachkundig geführt von Gerd Mathes und Friedrich-Wilhelm Georg, zwei Experten in Sachen Grenzsteinen und Waldwirtschaft. Durch tiefen Schnee und in einer lagen Reihe, wie die Indianer auf dem Kriegsfuß, ging es entlang der Grenze zwischen dem früheren Königreich Preußen und dem Herzogtum Nassau. Braunfels, Tiefenbach und Hirschhausen waren die Stationen, mit einem Abschluss im Wildpark Tiergarten Weilburg und einem deftigen Essen im Hessenhaus. (bk)