SPD: Klare Position für Bundeswasserstraße Lahn

Veröffentlicht am 19.06.2011 in Landkreis

Die Lahn muss eine Bundeswasserstraße bleiben: Mit diesem Antrag spricht sich die SPD Limburg-Weilburg klar für den Erhalt bestehender Infrastruktur aus. Denn die drohende Privatisierung/Ausgründung gefährdet die erfolgreiche Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus im Lahntal...

„Nach wie vor besteht Gefahr, dass Berlin die Lahn privatisiert“ erklärte dazu Christian Radkovsky, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion. Die Pläne der Bundesregierung sehen dabei nicht nur eine „Ausgründung“ der noch 70 Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Wetzlar und Diez vor, sondern gefährden auch Arbeitsplätze bei 4 Fahrgastschiff-Unternehmen und 20 Bootsverleihen.

Weitere Arbeitsplätze sind mit der Zukunft der Bundeswasserstraße verknüpft, beispielsweise in Hotels, Pensionen, Campingplätzen, Gastronomie, Einzelhandel, bei weiteren Dienstleistern, im Baugewerbe und auch bei Kommunen.

Die Bundesregierung will angeblich eine „Renaturierung“, aber: Ökologisch sinnvolle Projekte, wie der Ausbau von Fischtreppen entlang der Lahn, werden von Berlin einkassiert. Stattdessen soll der Begriff „Renaturierung“ verschleiern, dass es in Wirklichkeit um eine Privatisierung geht.

Die SPD werde bei der Bundeswasserstraße „am Ball bleiben“, erläuterte Christian Radkovsky, der auch Vorsitzender der Weilburger SPD-Fraktion ist. Dabei sollen auch die wirtschaftlichen Effekte des Lahn-Tourismus und die regionale Wertschöpfung herausgestellt werden.

 
 

Unser Landtagsabgeordneter Tobias Eckert

 

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