
Jochen Emmerich aus Weilburg: Die Weilburger Schlosskonzerte sind wichtig für die Entwicklung der Stadt
Ein Beitrag von Jochen Emmerich aus Weilburg.

Ein Beitrag von Jochen Emmerich aus Weilburg.
Die Weilburger Schlosskonzerte tragen erheblich zur kulturellen und wirtschaftlichen Stärkung der Stadt bei. Kommt außerhalb Hessens die Sprache auf Weilburg, so geschieht dies zumeist in einem Atemzug mit den Schlosskonzerten, jener Musikfestspielreihe, die in diesem Jahre stolze 40 Jahre alt wird. Dieser Umstand alleine verdeutlicht schon, welche Bedeutung den Konzerten im Ambiente der Schlossanlage für unsere Stadt zukommt. Diese Position vertritt der Weilburger SPD Politiker Jochen Emmerich, der bis Ende dieses Monats hier als Stadtverordneter tätig war, wegen des beginnenden Studiums diese Funktion aber aufgeben muss. In seiner freien Zeit hat er selbst aktiv die Konzerte unterstützt.
Belebung der Altstadt
Nach seiner Einschätzung haben die Konzerte eine hohe Bedeutung nicht nur als Werbeträger und beste Hilfe für jegliches Stadtmarketing, sondern auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: So generieren die nach wie vor zum größten Teil auswärtigen Gäste vor Ort ganz konkret eine nicht zu unterschätzende Kaufkraft, speziell natürlich in den Bereichen der lokalen Gastronomie und Hotellerie. Während der Saison tragen die Schlosskonzerte so ganz nebenbei auch zur Belebung der Weilburger Altstadt bei, zu jenem Ziel also, welches mittlerweile fast schon wie ein Mantra von allen politischen Verantwortlichen und vielen Bürgern immer wieder eingefordert wird. Dies also wären die ökonomischen Effekte des künstlerischen Treibens im Schloss.
Der kulturelle Wert steht im Zentrum
Im Vordergrund dieser Betrachtung soll aber mehr der kulturelle, als der wirtschaftliche Wert der „Internationalen Musikfestspiele“ stehen. So sind seit 1972 nicht nur die Zahlen der jährlichen Konzerte angestiegen, auch das Angebot konnte inhaltlich verbreitert werden. Ein Erfolg, der ohne die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte des Vereins Weilburger Schlosskonzerte e.V. um Geschäftsführerin Miriam Kunz nicht möglich wäre. Neben renommierten Orchestern und Solisten wie Julia Fischer, Lise de la Salle oder Reinhold Friedrich, die sich zumeist der klassischen Musik in all ihren Facetten, sowie in den unterschiedlichsten Besetzungen, vom Duo bis hin zum über 50-köpfigen Orchester, widmen, wird aber auch jüngeren Interpreten, etwa Studenten der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main eine Möglichkeit geboten, sich dem Publikum zu präsentieren.
Erweitertes Programm
Darüber hinaus findet man in den letzten Jahren zunehmend auch Konzerte der „leichteren Unterhaltung“ im Programm: Neben mittlerweile schon etablierten Konzerten im Bereich Schauspiel (z.B. Walter Renneisen, Michael Quast,...) oder Jazz/Blues/Brass (Rennquintett, German Brass), wagte und wagt die Intendanz der Schlosskonzerte unter dem künstlerischen Leiter Stephan Schreckenberger auch durchaus mal Neues oder Unkonventionelles: Man erinnere sich etwa an die Kombination klassisches Orchester und Solo-Alphorn oder den Gospel-Ausflug mit den „Jackson Singers“.
Mehr an Lebensqualität
Dass eine solche Auswahl das kulturelle Leben in Weilburg nicht nur gut ergänzt, sondern entscheidend mit prägt, ist nach Einschätzung von Jochen Emmerich in diesem Zusammenhang nur logisch. Dabei ist ein Mehr an Kultur ist immer auch ein Mehr an Lebensqualität! Es bleibt eine gesellschaftliche und politische Aufgabe, diese Lebensqualität nachhaltig sichern zu helfen, so die Vorstellung des Weilburger SPD-Politikers Jochen Emmerich. Sparzwang hin oder her – Staat und Gesellschaft sind hier auf allen Ebenen gefordert.
Jochen Emmerich hat am Gymnasium Philippinum Weilburg sein Abitur abgelegt. Von 2011 bis 2012 war er Stadtverordneter in Weilburg. Wegen des beginnenden Studiums muss er diese Funktion aufgeben. Er bleibt aber in der heimischen Region weiter politisch aktiv.
Siehe auch: www.Weilburger-Schlosskonzerte.de