Weilburg wählt

Veröffentlicht am 11.03.2017 in Kommunalpolitik

Jacqueline Würz will Bürgermeisterin werden. Am Sonntag, dem 12. März wird in Weilburg gewählt.

Der Wahlkampf, der Marathonlauf und Jacqueline Würz

Im Sport gilt der Marathonlauf als eine Königsdisziplin. Rund 42 Kilometer sind zu laufen und die Athleten brauchen eine intensive Vorbereitung, Energie und Ausdauer und eine gute Kondition, um in das Ziel zu gelangen. In der Politik gibt es ähnliche Herausforderungen. Die Kandidatur als Bürgermeisterin oder Bürgermeister gehört dazu. Das lässt sich jetzt gut in Weilburg bei Jacqueline Würz beobachten, die seit dem Spätsommer des letzten Jahres unterwegs ist, um mit den Menschen der Stadt ins Gespräch zu kommen.
 

Leicht ist das nicht, denn Familie, Beruf, Stadtpolitik und mehr sind nebenher noch zu meistern. Von außen werden nur die öffentlichen Termine gesehen, doch es gibt auch eine Menge Arbeit, die hinter den Kulissen zu organisieren ist. Ein Wahlprogramm muss her, Flyer, Plakate, Anschreiben, Fotos sind zu fertigen, Termine sind zu organisieren und Anfragen müssen beantwortet werden. Daneben gibt es öffentliche Kandidatengespräche und nicht öffentliche Termine mit Vereinen, Verbänden und Interessengruppen. Ein Marathonlauf.

Von Tür zu Tür

Das Hauptprogramm des Wahlkampfes waren die direkten Kontakte, von Tür zu Tür in allen Stadtteilen, verbunden mit abendlichen Bürgergesprächen, die interessante Erkenntnisse und Erfahrungen brachten. Dabei gab es für alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit auf Ideen-Karten Anregungen und Vorschläge zur Entwicklung der Stadt zu schreiben. Eine Mitmachaktion unter der Überschrift „Meine beste Idee für Weilburg,“ die erfolgreich war und zu rund 200 Antworten führte, alle wertvoll und wichtig. Ein Mammut-Programm.

Öffentlichen Veranstaltungen

Dazu kam eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen und Fachforen. „Chancen durch bezahlbaren Wohnraum“, eine gut besuchte Fachveranstaltung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) mit der SPD-Landtagsabgeordneten Elke Barth aus Bad Homburg. Nancy Faeser, die Generalsekretärin der Hessen-SPD und Mitglied des Hessischen Landtags sprach eine Woche später über „Starke Kommunen“, die in der Lage sind, die Daseinsvorsorge und die Zukunftsentwicklung sicher zu stellen. Sofort nach Fasching, beim „Politischen Aschermittwoch“ wurde die „Soziale und gerechte Kommune“ von der Gießener Landrätin Anita Schneider und dem heimischen Landtagsabgeordneten Tobias Eckert unter die Lupe genommen. Die Zukunft des Krankenhauses und der Start der Krankenpflegeschule in der Weilburger Innenstadt standen im Mittelpunkt von Gesprächen mit Dr. Daniela Sommer, der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Massimo und die Idee-Box

Ein besondere Leckerbissen war die „Öffnung der IDEE-BOX“ mit dem Zauberer Massimo. Hierbei wurden die Gedanken und Vorschläge zur Entwicklung der Stadt kurzweilig und interessant präsentiert und gleichzeitig konnte das Publikum über die Zauberkünste des Magiers Massimo staunen. Überall war Jacqueline Würz dabei und hat ihre Ziele und Vorstellungen zur Entwicklung der Stadt präsentiert. Ein Mammut-Program und gleichzeitig eine fachliche und organisatorische Glanzleistung.

Fair und ohne große Rempeleien

Im Großen und Ganzen war der Wahlkampf und der Wettbewerb in den letzten Wochen engagiert und fair und ohne große Rempeleien. Natürlich gab es Unterschiede. Die CDU ließ drei Landesminister in Weilburg auftreten und den Ministerpräsidenten noch dazu. Die „überparteilichen“ Rotarier holten in der Wahlwoche den Hessischen CDU-Innenminister nach Weilburg und bereits zum Jahresempfang brachten die Lions den parlamentarischen Staatssekretär der CDU im Bundesfinanzministerium, Jens Spahn nach Weilburg. Mit geballter Macht wurde da gearbeitet. Dazu kamen wilde und aufgeregte Plakatierungen an den Gartenzäunen der Stadt. Auch Geld spielte da bei einigen Kandidaten keine Rolle, das zeigten die aufwändigen Plakat- und Prospekt-Aktionen und PS-gewaltige Limousinen, die unterwegs waren.

Eine stolze Leistung

Mit Engagement, Fleiß, Zähigkeit und Ausdauer hat das Jacqueline Würz, die Kandidatin der Sozialdemokraten kompensiert. Persönliche Gespräche, Rundgänge von Tür zu Tür, Bürgergespräche in allen Stadtteilen, Infostände, das war ihre Strategie, mit der sie viele Menschen der Stadt erreicht hat und überzeugen konnte. Eine stolze Leistung, die Lob und Anerkennung verdient. Der Wahlsonntag steht vor der Tür, mit der berechtigten Erwartung der Anerkennung dieser Arbeit durch die Wählerinnen und Wähler der Stadt. (bk)

 
 

MdL Tobias Eckert