Bereits 2008 wurde Wilfried Störkel von Monika Orgel (li) und Hartmut Bock (re) für seine großen Verdienste geehrt
Der ehemalige Ortsvorsteher Wilfried Störkel aus Ahausen feiert heute, am 5.3.2013 seinen siebzigsten Geburtstag. Dazu gratulieren die Weilburger Sozialdemokraten und wünschen Gesundheit, Glück und Wohlergehen.
Familie, Beruf und die dörfliche Gemeinschaft haben sein bisheriges Wirken geprägt. Über zwölf Jahre war er Vorsitzender der SPD in Ahausen und hat sich dabei aktiv in die Kommunalpolitik eingebracht. Vom April 1989 bis zum März 1997 war er Stadtverordneter in Weilburg.
Ortsvorsteher von 1989 bis 1997
Dem Ortsbeirat gehörte er vom April 1989 bis zum Juni 2006 an, davon acht Jahre als Ortsvorsteher. Der Bau des Bürgerhauses gehörte zu den herausragenden Leistungen. Ein Haus, welches heute nicht nur in Ahausen, sondern auch aus der gesamten Stadt stark nachgefragt wird. Planung und Baurecht wurden noch in der Amtszeit vom Bürgermeister Erhard Olschewski geschaffen, die Durchführung erfolgte aber mit dem neu gewählten Bürgermeister Hans-Peter Schick.
Die Glocke aus Niedershausen
Bereits damals haben die Ahäuser unter seiner Regie für viele Projekte selbst die Hand angelegt. Die alte Gefrieranlage wurde abgebaut, um einen Raum für den Heimatverein zu schaffen. Die Gestaltung des Eingangsbereichs im Dorfgemeinschaftshaus, der Aufbau von Schildern an den Ortseingängen mit der Dorfjugend, gehörte zu den vielen Aktivitäten. Doch auch Kurioses gab es. Die Glocke im Turm der ehemaligen Dorfschule gehörte zur Nachbargemeinde Niedershausen, wie sich plötzlich herausstellte. Die Wirren des Krieges hatten sie nach Ahausen gebracht. Natürlich wurde sie dann ordnungsgemäß mit einem Pferdegespann bei einem Niedershäuser Dorfjubiläum zurück gebracht.
Soziales Engagement
Soziales Engagement zeichnete auch sein berufliches Wirken aus. Über dreißig Jahre war er in der Werkstatt Florentine bei der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. für Menschen mit Behinderung tätig.(bk)