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Die designierte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi. (Foto: Marco Urban / SPD.de)
Die designierte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi stellt sich vor.
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Die designierte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi stellt sich vor.
"Ich bin 46 Jahre alt und den größten Teil meines Lebens Mitglied der SPD. Seit 28 Jahren ist die Sozialdemokratie meine politische Heimat. Politisch sozialisiert wurde ich schon früh, wie viele andere in der SPD, durch die Jusos.
In den vergangenen Jahrzehnten habe ich zahlreiche politische Ämter in der SPD wahrgenommen. So war ich Mitglied des SPD-Parteirates und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Hannover, habe auch schon bei den Jusos unterschiedliche Ämter auf allen Ebenen ausgeübt und war aktiv im SPD-Ortverein Isernhagen.
Als Diplomchemikerin wollte ich eine Möglichkeit finden, Politik und Chemie für mich zusammenzuführen. So brachte mich mein beruflicher Weg schließlich zur Gewerkschaftsarbeit in der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Denn Gewerkschaftsarbeit und SPD gehören in meinem Politikverständnis zusammen. Vor vierzehn Jahre habe ich dort meine politische Arbeit als Gewerkschaftssekretärin begonnen und habe zuletzt die Abteilung Grundsatz und Organisationsentwicklung geleitet. Mein Verständnis von Organisationsentwicklung war davon geleitet, wie zentrale Maßnahmen zur Unterstützung der Arbeit vor Ort aufgebaut werden können. Meine Schwerpunkte in der politischen Planung waren insbesondere der Aufbau des Projektes Gute Arbeit sowie Industrie- und Energiepolitik.
Die SPD habe ich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen dürfen.
Von der Basisarbeit im Ortsverein, über Juso- und Partei-Arbeit auf Bundesebene bis hin zur Begleitung quasi von außen. Für mich blieb die SPD dabei stets die Partei der Arbeit, Gerechtigkeit und Moderne. Denn auch wenn sich die Herausforderungen ändern, bleiben doch die Werte der Sozialdemokratie nach meinem Empfinden die gleichen.
Gern möchte ich nun an unseren Positionen intensiv weiterarbeiten, mit dem Ziel das Leben aller Menschen zu verbessern. Meine politischen Schwerpunkte liegen dabei klar in der Zukunft der Arbeit. Ein wichtiges Ziel ist aus meiner Sicht aber auch, eine offene und inklusive Gesellschaft zu fördern. Dazu müssen wir soziale Innovationen und Demokratisierung weiter voran bringen, für die Gesellschaft und für die SPD. Es muss darum gehen Investitionen und insbesondere eine gute Bildung als Perspektive für die junge Generation sicherzustellen.
Ich möchte im Willy-Brandt-Haus mit und für die Partei daran arbeiten und bin sehr stolz darauf, dass der Parteivorstand mich für das Amt der Generalsekretärin vorgeschlagen hat. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und die Zusammenarbeit mit Sigmar Gabriel, Dietmar Nietan und mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Willy-Brandt-Hauses. Es ist eine spannende Zeit, in der wir gemeinsam die SPD als Regierungspartei aufstellen und profilieren können."
Quelle: www.spd.de
Hinweis: Der SPD-Parteivorstand hat am Montag, dem 20.1.2014 einstimmig Yasmin Fahimi für das Amt der SPD-Generalsekretärin nominiert.