Zur Erinnerung an Erhard Olschewski

Veröffentlicht am 10.01.2022 in Stadtpolitik

 

Diesen Beitrag hat Joachim Warlies im Auftrag des SPD-Ortsvereins und der SPD-Stadtverordnetenfraktion Weilburg verfasst.

 

Die SPD Weilburg trauert um Erhard Olschewski, der am 22. Dezember 2021 in Wirges im Alter von 89 Jahren verstarb...

Der aus Westfalen gebürtige Sozialdemokrat war von 1981 bis 1993 Bürgermeister von Weilburg. Zuvor hatte er viele Jahre als Bürgermeister die Geschicke der rheinlandpfälzischen Verbandsgemeinde Wirges gelenkt, bevor er 1981 sein neues Amt in Weilburg antrat.

Der erfolgreichen Tätigkeit in Wirges folgte eine ebenso erfolgreiche Amtszeit in Weilburg, in der er geräuschlos und effizient die Entwicklung der Stadt vorantrieb: Die Altstadtsanierung, wurde durch Erhard Olschewski entscheidend nach vorne gebracht, in der Innenstadt wurden Investitionen in Millionenhöhe getätigt. Einen anderen Schwerpunkt seiner Amtszeit stellte die Abwasserbeseitigung dar, auch hier wurden Millionenbeträge investiert. Weilburg erhielt ein neues Kanalnetz nach modernen Umweltstandards, an der Guntersau entstand eine Kläranlage.

   

Abbildung 1: SPD-Veranstaltung im Bürgerhaus Odersbach (Oktober 1985): Ehrung von Jubilaren. Von links: Kurt Brenning, Landtagsabgeordneter Gerhard Dann, Annedorle Eichler, Erhard Olschewski und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Weilburg, Joachim Warlies. (Foto: ©SPD Weilburg)

Abbildung 2: Erhard Olschewski bei seinem 85. Geburtstag 2017 (Foto: ©SPD Weilburg)

 

Eine andere wichtige Grundsatzentscheidung fällt ebenfalls in die Amtszeit Erhard Olschewskis: Im November 1981 sprach sich die Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit für den Bau einer zweiten Lahnbrücke aus. Dies war die Geburtsstunde der heutigen Oberlahnbrücke, denn mit dem Grundsatzbeschluss waren die Voraussetzungen für das Land Hessen geschaffen, den Brückenbau in der jetzigen Form umzusetzen.

Auch die Umstrukturierung der Stadtwerke zu einer GmbH sowie die moderne Organisationsstruktur der Weilburger Verwaltung tragen seine Handschrift.

Die Weilburger Bürger haben diese Leistungen Erhard Olschewskis und seinen Einsatz im Amt stets anerkannt, obwohl aufwändige Öffentlichkeitsarbeit nicht seine Sache war. Und den Weilburger Sozialdemokraten wurde dies durch gute Wahlergebnisse honoriert. So erzielte die SPD bei der Kommunalwahl 1989 ein seitdem nicht mehr erreichtes „Traumergebnis“, das nicht zufällig in Olschewskis Amtszeit fällt: Sie gewann mit 19 Mandaten nicht nur die absolute Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, sondern auch mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen!

 
 

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