Abbiegespur für die Johann-Ernst-Straße

Veröffentlicht am 06.01.2020 in Stadtpolitik

An der Ausfahrt der Johann-Ernst-Straße in Weilburg soll 2021 eine Abbiegespur in Richtung Usingen entstehen.

Eine Planung aus dem Jahr 2005 kommt jetzt zur Umsetzung

Manche Verkehrsprojekte in Weilburg dauern etwas länger. Diese Erfahrung machte jetzt der Weilburger Stadtverordnete Hartmut Bock als er nach dem Bau einer Linksabbiegerspur an der Kreuzung Johann-Ernst-Straße zur Frankfurter Straße fragte. Denn bereits im Jahre 2005 startete die Planung für dieses Projekt, aber bis heute ist nichts passiert.

Damals wurde die „Umgestaltung des Knotens B 456 – Frankfurter Straße/Kubacher Weg und Johann-Ernst-Straße“ gemeinsam mit der Straßenbauverwaltung geregelt.

In einem ersten Bauabschnitt sollte der neue Kreisel entstehen und danach war der Umbau der Einmündung der Johann-Ernst-Straße vorgesehen. Bis heute ist allerdings nichts passiert, obwohl bereits eine Abrechnung erfolgte und der Zuschuss des Bundes in der Stadtkasse gelandet ist. Dies alles ist der Antwort der Stadt zu entnehmen, die in der letzten Stadtverordnetensitzung vorgelegt wurde.

 

Umsetzung 2021

Der Verkehrsknoten ist stark belastet, weil durch Schulen und Gewerbebetriebe ein hohes Verkehrsaufkommen mit längeren Staus entsteht. Eine Linksabbiegespur in Richtung Usingen schafft Entlastung, entschärft die Gefahrenstelle und beschleunigt den Verkehrsfluss. Das waren die damaligen Überlegungen, die auch heute noch richtig sind. Zu einer zeitnahen Umsetzung kam es allerdings nicht, weil der Eigentümer des Grundstücks nicht bereit war die benötigten Flächen zu verkaufen, so die Information der Stadt. Doch dieses Hindernis wurde zwischenzeitlich ausgeräumt und seit Herbst 2017 ist die Stadt Eigentümer der Fläche. Nach den derzeitigen Planungen ist eine Umsetzung der Maßnahme für 2021 zu einem Kostenvolumen von 200.000 Euro vorgesehen.

Text und Foto: Hartmut Bock

 

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MdL Tobias Eckert